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Haus Zinnendorf

Herzlich willkommen!

„Wir sind Zinne“

Die Menschen im HAUS ZINNENDORF

Bewohnerinnen und Bewohner

Bewohner des Hauses Zinnendorf: Volker Eggert mit Rollstuhl vor dem Haupteingang.Als die Stiftung im Jahre 1989 errichtet wurde, lag den Stiftern die Idee zugrunde, nicht eine der herkömmlichen Pflegeheime zu errichten.
Man suchte und fand jüngere Menschen, die durch eine unheilbare Krankheit körperlich schwerstbehindert wurden.
Für die Pflege und Versorgung gab es keine adäquaten Einrichtungen. Die Unterbringung erfolgte in Altenpflegeheimen mit einem atmosphärischen Umfeld, das den jüngeren Menschen ihrer spezifischen Teilhabe am öffentlichen Leben entgegenstand.
So entstand eine Wohn- und Pflege-Einrichtung, die einmalig sein sollte in Deutschland.

Bewohner des Hauses Zinnendorf: Bastian Wiegmann mit kopfgesteuertem Rollstuhl. Der Bau von HAUS ZINNENDORF ist jedoch nur ein Teil der freimaurerischen Idee, die sich orientiert an den Ausspruch des Ordensgründers und Namengebers Johann Friedrich Kellner von Zinnendorf: „Einer muss den Anfang machen“.

Erst durch das permanente Spendenmanagement wird die Möglichkeit geschaffen, unseren Schutzbefohlenen in ihrer körperlichen Beweglichkeit extrem oder total eingeschränkten Lebenssituation mehr mitmenschliche Zuwendung geben zu können, als es die finanziellen Mittel des VdK und der Sozialkassen zulassen.
Bewohnerin des Hauses Zinnendorf: Martina Eckhardt – Pflegerin ersetzt die kraftlosen Hände Die Mitgliedschaft im Förderverein der Zinnendorf Stiftung und die Einzelspenden von Logen und Brüdern sind die tragenden Säulen dieses herausragenden karitativen Engagements der Brüder der Großen Landesloge der Freimaurer von Deutschland (Freimaurerorden).

Pflegerinnen und Pfleger

Bewohner des Hauses Zinnendorf Stefan Hannusch – Hilfestellung bei der Nahrungsaufnahme.Menschen, die beispielsweise durch Querschnittslähmung oder durch die Folgen der Multiple Sklerose Erkrankung ihrer teilweisen oder totalen Beweglichkeit beraubt sind, bedürfen der vollumfassenden Pflege, 24 Stunden, Tag und Nacht.

Für das Pflegepersonal im Haus Zinnendorf ist das nicht einfach nur ein bezahlter Job im erlernten Beruf. Vielmehr erfordert der Einsatz immer wieder ein hohes Maß an mentaler und körperlicher Kraftanstrengung.

Wer zu uns in die Pflege kommt, ob examiniert oder als Hilfskraft, weiß um den hohen Anspruch, der nicht nur in der professionalen Pflege begründet ist, sondern auch und vor allem in der menschlichen Zuwendung, auf die unsere Schwerstbehinderten so sehr angewiesen sind.

Physiotherapeuten und Ehrenamtliche

Bewohner des Hauses Zinnendorf Andreas Kemnik – Bewegungstherapie für geschwächte Gelenke und kraftlose Muskulatur.Die einen werden bezahlt, die anderen nicht, und dennoch sind ihre Leistungen – so unterschiedlich sie auch sind – wichtige Elemente zum Wohlergehen unserer Schutzbefohlenen.
Der Therapieraum im Haus Zinnendorf wurde geschaffen, um den Bewohnern beschwerliche und umständliche Fahrten zu den Therapiepraxen zu ersparen.
Die einzelnen Maßnahmen und Anwendungen sind langfristig ausgelegt, sodass auch in diesen Bereichen der Krankengymnastik und der Physiotherapie eine schätzenswerte, vertrauensvolle Zusammenarbeit entstanden ist.

Ehrenamtliche im Haus Zinnendorf: Christl Kwiatkowski – Fleißige Hände, die nicht nach Bezahlung fragen. Der Wert der Leistungen, die durch ehrenamtlich tätige Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter erbracht werden, ist kaum zu ermessen. Sie sind einfach da, wo zusätzliche Hände kurzfristig benötigt werden: Hilfsarbeiten unterschiedlichster Art, die unbürokratisch in die Tat umgesetzt werden, von handwerklichen Kleinreparaturen über Wäschedienst bis zum Essen- und Getränkereichen und Begleitung bei Rollstuhlausfahrten oder Reisen.

Ehrenamtliche im Haus Zinnendorf: Horst Kwiatkowski – Der Namen steht für ehrenamtlich vergoldetes Handwerk. Nicht unerwähnt bleiben sollen die Angehörigen, Freunde und Bekannten unserer Bewohnerinnen und Bewohner, die einen unverzichtbaren Beitrag leisten in Bezug auf die überaus wichtigen zwischenmenschlichen Kontakte.

Hausleitung und Hauswirtschaft

Conny West – Markenzeichen: blitzblanksaubere Flure und Apartments.Wenn der 50 Personen umfassende 3-Schichten-Betrieb Tag für Tag reibungslos abläuft, dann liegt das vor allem an der kompetenten Führung des Hauses durch Sabine Seitz und Markus Langbehn. Beide haben ihre beruflichen Wurzeln in der Pflege und sind heute in den exponierten Funktionen der Geschäftsstellenleitung.
Während Sabine Seitz vor allem den komplizierten Personaleinsatzplan beherrschen muss und die Pflegeaufsicht nebst aufwändiger Dokumentation wahrnimmt, ist Markus Langbehn für das vielseitige verwaltungsmäßige Tagesgeschäft verantwortlich.
Ein eingespieltes Team, das sich in über 20 Jahren zum Wohle des Hauses Zinnendorf und seiner Bewohner bestens bewährt hat.

Das sehr spezielle Klientel stellt auch die Mitarbeiterinnen der Hauswirtschaft vor besondere Anforderungen. Die Beschaffung und tägliche Zubereitung fester und flüssiger Nahrung und der Getränke setzt Qualifizierung und umfangreiches Wissen voraus. In denselben Verantwortungsbereich fallen auch alle Tätigkeiten der Raumpflege, Hygiene und Sicherheit.

Vorstand und Aufsichtsgremien

Das Stiftungs-Kuratorium:
Dr. med. Achim Strassner, Vorsitzender
Uwe Döll, stv. Vorsitzender
Klaus Friederichsen, selbst. Kaufmann
Max-Dieter Damerow, Rechtsanwalt
Nils Dahlgaard, Unternehmensberater
Manfred Maier-Knop, Bausachverständiger
Katrin Kell, Diakonie Hamburg
Johannes Mielck, Stiftung Anscharhöhe

Der ehrenamtlich tätige Vorstand hält die Fäden der Stiftung abseits des Tagesgeschäftes in der Hand.
Florian Hammes-Scheidt als Vorsitzender, Dieter Presch und Volker Rechlin – Hamburger Freimaurerbrüder – bringen ihren beruflichen Erfahrungsschatz ein, um die Leitungen im HAUS ZINNENDORF und HAUS ROSENSTIFT in kaufmännischer und technisch-handwerklicher Hinsicht zu unterstützen und beratend zur Seite zu stehen.
Darüber hinaus obliegen dem Vorstand die Verantwortlichkeiten des Finanzwesens der Stiftung, des Fundraising (einschließlich Spendenmanagement) und der Öffentlichkeitsarbeit.

Das Stiftungsgesetz stellt hohe Anforderungen an den Betrieb und die Verwaltung einer Stiftung bezüglich Aufsicht und Transparenz.
Das Kuratorium der Stiftung ist quasi „Aufsichtsrat“ und besteht aus 8 Personen, dem traditionell der amtierende Landesgroßmeister der Großen Landesloge der Freimaurer von Deutschland – aktuell: Dr. med. Achim Strassner – vorsteht.
Ihm zur Seite stehen berufene Fachleute aus dem Finanzwesen, der Bau- und Wirtschaftsbranche sowie Abgesandte aus Diakonie und einer befreundeten Stiftung.
Bei ein bis zwei Sitzungen im Jahr ist der Vorstand aufgefordert, über die wirtschaftlichen Verhältnisse der Stiftung zu berichten. Beschlussfassungen erfolgen bei größeren Baumaßnahmen und über die Verwendung möglicher Überschüsse.

Als verwaltende, behördliche Kontrollinstanz fungiert die Stiftungsaufsicht, die in Hamburg bei der Justizbehörde angesiedelt ist. Sie achtet vor allem darauf, dass dem Stiftungszweck, manifestiert in der Stiftungssatzung, konsequent Folge geleistet wird.
Eng verbunden damit ist das „fiskalische Auge“ in Gestalt der Finanzbehörde. Sie überprüft aufgrund der eingereichten Jahresabschlüsse jedes Jahr aufs Neue, ob die speziellen Richtlinien für steuerbefreite Stiftungen streng eingehalten werden.
Die Steuerbefreiung muss in regelmäßigen Abständen immer wieder neu beantragt werden; sie berechtigt uns, Spendenquittungen (Zuwendungsbescheide) zur steuerlichen Absetzung auszustellen.